Der 1969 gegründete TV 05/07 Hüttenberg geht auf die Vereine TV Hochelheim und TV Hörnsheim zurück, die in dem neuen Club aufgingen. In den 70er Jahren spielte der Verein in der Bundesliga und nahm am Europapokal teil. Auch bei der Gründung der eingleisigen Bundesliga war der TVH dabei. In den darauffolgenden Jahren spielte der Verein zeitweise in der drittklassigen Regionalliga bzw. der Dritten Liga, oft in der zweiten und einige Male auch in der ersten Bundesliga, zuletzt in der Saison 2017/2018.
In den vergangenen Jahren erreichte die Mannschaft zumeist Platzierungen im Mittelfeld der zweiten Liga. In der vergangenen Spielrunde spielte die Mannschaft auf einem sehr guten Niveau und verpasste den erneuten Aufstieg in die erste Bundesliga als Dritter der Abschlusstabelle nur denkbar knapp.
Die Vorrunde der laufenden Zweitligasaison schloss die Mannschaft aus Mittelhessen mit einem ausgeglichenen Punktekonto (17:17) auf dem zehnten Tabellenplatz ab. Der TVH startete mit 11:3 Punkten in die Saison, blieb dann einige Wochen ohne weiteren Sieg, meldete sich aber kurz vor Weihnachten mit einem Auswärtserfolg beim TuS Ferndorf zurück. Im letzten Spiel vor der Europameisterschaftspause teilte sich der Verein die Punkte mit den Eulen Ludwigshafen.
Mit Stefan Kneer sitzt ein prominenter Handballer auf der Trainerbank des TV 05/07 Hüttenberg. Der ehemalige Nationalspieler absolvierte 73 Länderspiele, in denen er 96 Treffer erzielte. Er sammelte viel Erfahrung sowohl in der Bundesliga als auch in den internationalen Wettbewerben beim ThSV Eisenach, HBW Balingen-Weilstetten, TV Großwallstadt, SV Magdeburg und den Rhein-Neckar Löwen. 2016 zog es ihn nach Hessen. Er spielte zu-nächst für die HSG Wetzlar, bevor er 2020 zum TV 05/07 Hüttenberg wechselte. Dort stieg er nach dem Ende seiner sportlichen Laufbahn als Co-Trainer ein und übernahm 2023 das Amt des Cheftrainers.