Die Eulen aus Ludwigshafen sind eine etablierte Größe im deutschen Bundesligahandball. Sie schafften 1995 den erstmaligen Aufstieg in die zweite Bundesliga, den sie unlängst mit einem großen Festakt begingen. In den vergangenen 30 Jahren spielte der Verein stets in den beiden obersten Spielklassen, davon sechs Spielrunden in Liga eins.
Die laufende Saison war für die Eulen vom Abstiegskampf geprägt. Im Herbst entschied sich der Verein für einen Trainerwechsel. Für Johannes Wohlrab kam Michael Haaß, der als Spieler zur Weltmeistermannschaft von 2007 gehört hatte. In den vergangenen Wochen durchlebte die Mannschaft Höhen und Tiefen: So gab es beispielsweise eine deutliche Niederlage gegen den VfL Lübeck-Schwartau, dafür dann aber einen Auswärtssieg beim TuS N-Lübbecke. Zuletzt siegte die Mannschaft zweimal in Heimspielen mit einem Tor Vorsprung: erst gegen den HSC 2000 Coburg und dann gegen den TuS Ferndorf, einen Mitabstiegskandidaten. Dieser Sieg war besonders wichtig, denn dadurch bauten die Eulen ihren Vorsprung auf einen Nichtabstiegsrang so deutlich aus, dass sie nun rechnerisch durch sind und für ein weiteres Jahr in der zweiten Bundesliga planen können.
In den statistischen Kennzahlen liegt Rückraumspieler Marc-Robin Eisel bei den Eulen in vielen Belangen vorn. Er hat den höchsten durchschnittlichen Handball Performance Index eingespielt (75), die meisten Tore erzielt (149) und die meisten Assists zu Torerfolgen seiner Mitspieler beigesteuert (104).