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Immer wieder dran, aber die Wende nicht geschafft

| Männer 1

Die Handballer des HC Oppenweiler/Backnang haben das packende Spitzenspiel der Dritten Liga bei Tabellenführer HSG Konstanz mit 32:35 verloren. Ein anfänglicher Rückstand zog sich wie ein roter Faden durch die Begegnung. Die Murrtaler kämpften, überzeugten in vielen Belangen, aber nicht in der Chancenverwertung. Sie verpassten es, den Spielstand auszugleichen oder sogar mal in Führung zu gehen und mussten sich am Ende knapp geschlagen geben.

Der Konstanzer Trainer Jörg Lützelberger packte nach der Begegnung die Superlative aus. „Das war ein fantastisches Match, solche Abende machen unseren Sport aus“, sprach der Coach, der zum Ende der Runde seinen Platz an der Seitenlinie räumen wird. Sein Team hatte gut gespielt, das Ergebnis passte für ihn. Nun hat er beste Chancen, seine Mannschaft zum Abschied in der Aufstiegsrunde betreuen zu können. Auch in Punkto Meisterschaft in der Dritten Liga spricht viel für die HSG.

Daniel Brack, der Trainer des HC Oppenweiler/Backnang, nahm für sein Team in Anspruch, „dass wir dazu beigetragen haben, dass es ein echtes Spitzenspiel war.“ Aber das Resultat war nicht spitze. Der HCOB verbleibt mit 34:10 Punkten auf dem zweiten Tabellenplatz, hat ebenfalls gute Aussichten für eine Teilnahme an der Aufstiegsrunde. Aber es wird spannend, die Mannschaft wird in den kommenden acht Begegnungen intensiv punkten müssen. Der Tabellendritte SG Leutershausen hat durch einen Heimsieg gegen HT München aufgeschlossen. Ein spannender Endspurt bahnt sich an.

In Konstanz fingen sich die Handballer aus dem Murrtal in den ersten zwölf Minuten den Rückstand ein, der sich durch das ganze Spiel zog. Die HSG warf eine 9:5-Führung heraus, zu der zwei Akteure mit einem engen Bezug zum HC Oppenweiler/Backnang entscheidend beitrugen: Rechtsaußen Lukas Köder und Rückraumspieler Luis Foege. Der Erstgenannte spielte von 2016 bis 2020 im grünen Trikot, Zweitgenannter schließt sich im Sommer dem samstäglichen Gegner an. Auch sonst hatte die HSG Konstanz nach Ansicht ihres Trainers „offensiv eine sehr starke erste Halbzeit.“

Coach Daniel Brack rief sein Team früh zu einer Auszeit, die den Konstanzer Lauf etwas bremste und seinem Team mehr Struktur verlieh. Die Gäste spielte sich im Angriff viele gute Torgelegenheiten heraus. Sie schaffte es, die Begegnung offen zu gestalten, nur stets mit einem kleinen Rückstand. Um näher heranrücken zu können, hätten die HCOB-Handballer ihre Chancen besser nutzen müssen. So stand beim Seitenwechsel ein 15:19-Rückstand auf der Anzeigentafel.

In der zweiten Halbzeit blieb die Begegnung intensiv und umkämpft. Der Gast leistete sich eine Schwächephase mit mehreren technischen Fehlern, die Konstanz mit Gegentoren durch Konter bestrafte. Nach 40 Minuten stand es 24:18 für die Gastgeber. Aber Kampfgeist und Einsatz stimmten. Die nächsten Minuten gehörten dem HCOB. Timm Buck und Daniel Schliedermann führten ihr Team heran. Erst mit Toren aus dem Rückraum, dann mit Kontertreffern. Der Rückstand schmolz auf zwei Tore, 23:25. Nun war die Wende denkbar und möglich.

HSG-Coach Jörg Lützelberger reagierte gleichfalls mit einer Auszeit. Ein Siebenmeterpfiff für sein Team kam zur rechten Zeit. Lukas Köder nutzte die Chance, um der HSG Luft zu verschaffen. Die Auswärtsmannschaft war trotzdem am Drücker. Trainer Daniel Brack lobte, „dass wir stark gefightet haben“. Aber ein wesentlicher Punkt blieb ein Ärgernis: „dass wir uns im Abschluss den einen oder anderen Fehler zu viel geleistet haben.“ So gelang es nicht, die Partie von vorne zu gestalten und damit den Charakter der Begegnung grundlegend zu verändern. Es bleib ein Anrennen.

All das wiederholte sich – ein letztes Mal fünf Minuten vor dem Ende. Die Gäste kamen wieder auf 28:30 ran, Lukas Köder sorgte auf der Gegenseite aber erneut per Siebenmeter für mehr Abstand. Das Team von Trainer Daniel Brack versuchte es zu guter Letzt mit einer offenen Deckung, hatte damit Ballgewinne, aber es taten sich auch Lücken auf. Konstanz ließ sich den kleinen Vorsprung nicht mehr aus der Hand nehmen, jubelte am Ende über das 35:32. Die HSG ist nun in der besten Ausgangsposition für den Saisonendspurt. Für den HC Oppenweiler/Backnang gilt es, die Niederlage abzuhaken, die positiven Aspekte mitzunehmen, schon am Donnerstag geht es weiter.

Stimmen zum Spiel

HCOB-Trainer Daniel Brack: „Wir sind von Anfang einem Rückstand hinterhergelaufen. Wir haben dann stark gefightet, aber im Abschluss haben wir uns den einen oder anderen Fehler zu viel geleistet. Trotzdem haben wir dazu beigetragen, dass es ein echtes Spitzenspiel war. Konstanz hat einen großen Schritt in Richtung Aufstiegsrunde gemacht.“

HSG-Trainer Jörg Lützelberger: „Das war ein fantastisches Match, solche Abende machen unseren Sport aus. Ich bin sehr stolz auf mein Team. Wir hatten offensiv eine sehr starke erste Halbzeit.“

Rund ums Spiel

Der HC Oppenweiler/Backnang beklagte in Konstanz Verletzungspech: Elias Newel musste nach einer Dreiviertelstunde mit einer Verletzung am linken Sprunggelenk vom Spielfeld und konnte in der Schlussphase nicht mehr eingreifen.

1500 Besucher sahen sich die Partie an. Die Gastgeber vermeldeten „ausverkauft“. In der aktuellen Saison war das nach den 1600 Besuchern beim Pforzheimer Derby der zweitbeste Besucherzuspruch in der Südstaffel der Dritten Liga. Karten für den Gästeblock waren schon am Tag vor dem Spiel nicht mehr zu erhalten. Rund 150 Anhänger des HCOB unterstützten ihr Team vor Ort, viele in grün gekleidet.

Für die Handballer aus dem Murrtal geht es bereits am Donnerstag mit dem nächsten Auswärtsspiel bei den Wölfen Würzburg weiter. Die Begegnung beim Zweitligaabsteiger wird um 20 Uhr in der tectake Arena angepfiffen.

HSG Konstanz – HC Oppenweiler/Backnang 35:32

23. März 2024
20 Uhr
Schänzle-Sporthalle Konstanz

HSG Konstanz:
Konstantin Pauli, Janis Boieck (Tor), Michel Stotz (3), Áron Czakó (2), Luis Foege (4), Lars Michelberger, Felix Sproß (6), Christos Erifopoulos (5), Veit Schlafmann (2), Sebastian Hutecek, Jo Knipp, Fynn Beckmann, Samuel Wendel (5), Niklas Ingenpaß (1), Lukas Köder (7/4). – Trainer: Jörg Lützelberger.

HC Oppenweiler/Backnang:
Levin Stasch, Jürgen Müller (Tor), Daniel Schliedermann (4), Elias Newel (4), Timm Buck (4), Alexander Schmid (2), Markus Dangers (4), Niklas Diebel (2), Tim Dahlhaus, Martin Schmiedt, Lukasz Orlich (1), Axel Goller (8/5), Florian Frank (2), Philipp Maurer, Lukas Rauh (1). – Trainer: Daniel Brack.

Schiedsrichter:
Thomas Hörath (Zirndorf) und Timo Hofmann (Bamberg).

Zuschauer:
1500.

Siebenmeter:
4/6 : 5/6 (Köder wirft an die Latte, Erifopoulos wirft an den Pfosten – Goller scheitert an Poltrum).

Zeitstrafen:
4:4 Minuten (Ingenpass/zweimal – Schliedermann, Dangers).

Spielverlauf:
4:4, 14:12, 19:15 – 21:18, 30:28, 35:32.

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