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Eine Lehrstunde in Punkto Zweikampfverhalten

| Männer 1

Der HC Oppenweiler/Backnang hat beim Aufstiegskandidaten HC Elbflorenz 2006 gestern Abend deutlich mit 28:42 verloren. Während das Schlusslicht der zweiten Bundesliga in den Zweikämpfen fast durchgehend zweiter Sieger war, brannten die Hausherren ein wahres Feuerwerk ab.

HCOB-Co-Trainer Frederick Griesbach brachte es nach dem Spiel auf den Punkt: „Heute gab es nichts am Sieg des HC Elbflorenz zu rütteln. Wir haben gesehen, wie wichtig die Ausführung der Handball-Basics ist. Wir haben in puncto Zweikampfverhalten eine Lehrstunde erhalten.“ Immer wieder setzten sich die Gastgeber entschlossen durch, kamen dadurch zu freien Abschlüssen und legten schnell eine deutliche Führung vor. Dafür gab es anerkennende Worte von Frederick Griesbach: „Der HC Elbflorenz 2006 hat das im Stil einer Topmannschaft gnadenlos ausgenutzt.“

Bei den Gastgebern war die Stimmung nach Spielende nicht nur besser, sie war richtig gut. Trainer André Haber hatte sich vor dem Spiel noch einmal das Hinspiel vor Augen geführt, als seine Mannschaft einen Kraftakt („die besten dreieinhalb Minuten der Saison“) benötigte, um mit einem Tor gegen den HCOB zu gewinnen. Dieses Mal ging den Hausherren alles viel einfacher von der Hand. Der HCE-Coach war begeistert: „Jeder in der Halle hat es verdient, dass wir hier 60 Minuten lang ein Feuerwerk abbrennen, und das ist uns gelungen.“ Die meisten der 2345 Zuschauer honorierten es mit großem Applaus.

Ein Faktor sei gewesen, „dass wir auch viel besser als der HCOB wechseln konnten“, ergänzte Heimtrainer Andrè Haber. Immerhin fehlten beim Gast gleich fünf Spieler. Zu den Langzeitverletzten Jan Forstbauer, Lukas Süsser und Valentin Abt gesellten sich die kurzfristig ausgefallenen Dominik Weiß und Työrvi Týr Gislason. „Natürlich haben uns in der Innenverteidigung viele Spieler gefehlt”, befand Frederick Griesbach. Er wollte jedoch nicht den Eindruck aufkommen lassen, dass die deutliche Niederlage daran gelegen habe.

Die Gäste fanden defensiv keine Einstellung zum Spiel. Bereits in der siebten Minute lagen sie mit 1:6 hinten. Trainer Rui Silva nahm eine frühe Auszeit – und immerhin schafften es die Murrtaler, das Tempo ein wenig zu drosseln. Die Gäste setzten gelegentlich Akzente im Angriff. Timm Buck und der mit einem Turban wegen einer Platzwunde spielende Malte Dederding sorgten aus dem Rückraum für Gefahr. Zudem nutzte Felix Klingler seine Wurfchancen vom rechten Flügel. Dennoch wuchs der Rückstand an. Zur Pause stand es 12:21 und ein deutlicher Sieg der Sachsen war nicht mehr abzuwenden. Diese haben angesichts von vier Punkten Rückstand auf den HBW zumindest noch kleine Chancen auf den Aufstieg in die erste Liga. Zumindest mittelfristig das erklärte Ziel des HC Elbflorenz 2006.

In Durchgang zwei ging es für den HCOB darum, das Ausmaß der Niederlage in Grenzen zu halten. Zunächst schien dies nicht zu gelingen. Der HC Elbflorenz 2006 zündete weiter sein Feuerwerk, glänzte im Angriff mit vielen gelungenen Aktionen – die Mannschaft von der Elbe ist schließlich nicht ohne Grund die torgefährlichste der Liga. Die Gäste mussten aufgrund der begrenzten Auswechselmöglichkeiten viel improvisieren. So spielte Niklas Diebel zeitweise auf der für ihn ungewohnten Linkshänderposition im Rückraum und der aus dem Landesligateam aufgerückte Linus Schnürer sammelte einige Spielminuten. In den letzten 20 Minuten der Begegnung gelang es dem Außenseiter immerhin, den Rückstand nicht weiter anwachsen zu lassen. Vor allem Nick Fröhlich spielte sich in diesen Minuten in den Vordergrund. Mit acht Toren war der Rückraumwerfer der HCOB-Handballer am Ende der mit den meisten Treffern. Auf Dresdener Seite wurde er jedoch von Sebastian Greß übertroffen, der neun Treffer erzielte und sich am Ende der Partie auch für den 42:28-Endstand verantwortlich zeigte.

Unterm Strich war es für die HCOB-Handballer eine enttäuschende Auswärtsfahrt nach Dresden – trotz klarer Außenseiterrolle war es zu wenig, um das Topteam auch nur ansatzweise ins Schwitzen zu bringen. Entsprechend fiel das Fazit von Co-Trainer Frederick Griesbach aus: „Wir sind enttäuscht, nicht dass wir verloren haben, sondern dass wir die Ziele, die wir uns gesteckt haben, nicht erreicht haben.“

Stimmen zum Spiel

HCOB-Co-Trainer Frederick Griesbach: „Heute gab es nichts am Sieg des HC Elbflorenz zu rütteln. Wir haben gesehen, was es ausmacht, wie man die unterschiedlichen Handball-Basics ausführt. Wir haben in Punkto Zweikampfverhalten eine Lehrstunde erhalten. Der HC Elbflorenz 2006 hat das im Stil eine Topmannschaft gnadenlos ausgenutzt. Wir sind enttäuscht, nicht dass wir verloren haben, sondern dass wir die Ziele, die wir uns gesteckt haben, nicht erreicht haben.“

HC-Trainer André Haber: „Jeder in der Halle hat es verdient, dass wir hier 60 Minuten ein Feuerwerk abbrennen, und das ist uns gelungen. Wir konnten auch viel besser wechseln als der HCOB.“

Rund ums Spiel

Am kommenden Samstag (18 Uhr) erwartet der HCOB den früheren Europapokalsieger HSG Nordhorn-Lingen zum Heimspiel in der Gemeindehalle.

HC Elbflorenz 2006 – HC Oppenweiler/Backnang 42:28

17. April 2006
19 Uhr
BallsportArena Dresden

HC Elbflorenz 2006:
Marino Mallwitz (n.e.), Robin Cantegrel (Tor), Lukas Bensch, Lukas Wucherpfennig (2), Viktor Petersen Norberg (3), Julius Dierberg (6/3), Doruk Pehlivan (7), Anton Preußner (5), Timo Schwaiger, Ediz Aktas (1), Sebastian Greß (9), Timo Stoyke (1), Jannik Dutschke (1), Jonas Thümmler (3), Timo Löser, Oliver Seidler (4). – Trainer: André Haber.

HC Oppenweiler/Backnang:
Dave Hörnig, Janis Boieck (Tor), Cedric Mayer (2), Timm Buck (5), Nick Fröhlich (8), Niklas Diebel (1), Linus Schnürer, Martin Schmiedt, Ruben Sousa (1), Felix Klingler (4/1), Paul Krügele, Lukas Rauh (1), Malte Dederding (6). – Trainer: Rui Silva.

Schiedsrichter:
Markus Kauth (München) und Andre Kolb (Gröbenzell).

Zuschauer:
2345.

Siebenmeter:
3/4 : 1/2 (Dierberg scheitert an Hörnig – Klingler scheitert an Cantegrel).

Zeitstrafen:
4:6 Minuten (Schwaiger, Wucherpfennig – Sousa/zweimal, Rauh).

Spielverlauf:
6:1, 11:5, 21:12 – 27:15, 34:20, 42:28.

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