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„Wir brauchen Emotionen, das macht uns aus“

| Männer 1

Eine starke Abwehr und schnell umschalten – das sind die Tugenden, mit denen der HC Oppenweiler/Backnang in der Aufstiegsrunde zur zweiten Bundesliga zum Erfolg kommen will. Dabei kommt es zwangsläufig auf gute Leistungen der Keeper an. Stefan Koppmeier ist beim HCOB einer davon, gemeinsam mit Jürgen Müller bildet der 26-Jährige ein starkes Torhüterteam. Er fiebert dem wichtigen Spiel gegen den TV 08 Willstätt am Samstag um 20 Uhr entgegen.

Diese Partie wird präsentiert von unserem Sponsor des Tages:

Die ersten zwei Spiele der Sechserserie sind rum. Natürlich ist vieles anders. Am prägnantesten: keine Zuschauer vor Ort, dafür immer wieder Corona-Schnelltests. Trotzdem sind die Handballer froh, dass wieder gespielt werden kann. Stefan Koppmeier sagt: „Der Wettkampf ist für uns wichtig. Jeder von uns brennt dafür.“ Dass der Club für die Aufstiegsrunde gemeldet hat, kam innerhalb der Mannschaft gut an. Der Keeper, der bei der SG Heidelsheim/Helmsheim mit dem Handball begann und seit 2018 im Murrtal spielt, hat einen immensen Ehrgeiz im Team ausgemacht: „Bei uns kannst du keine Partie Uno spielen, ohne dass einer gewinnen will.“ Es sei für alle wichtig, wieder in der Halle stehen zu können – und ein konkretes Ziel zu haben, für das man trainieren kann.

Der HCOB startete als Außenseiter in die Aufstiegsrunde, gerade die Teams aus der Nordgruppe gelten als enorm stark. Andererseits war einhelliger Tenor, dass in der sieben Mannschaften umfassenden Südgruppe ein durchaus ausgeglichenes Niveau vorherrschen könnte. Die Murrtaler unterstrichen in den ersten zwei Begegnungen, dass sie in diesem Feld eine gute Rolle spielen können: Sieg gegen Horkheim, Remis in Hanau, Platz eins. Stefan Koppmeier sagt: „Wir sind gut reingestartet. Besonders wichtig war, im ersten Spiel einen Sieg zu holen, vor allem im Derby.“ Wie er Spiel zwei – in dem er eine klasse Leistung ablieferte und wesentlich zu einer deutlichen Leistungssteigerung nach der Pause beitrug – bewerten soll, weiß er auch mit ein wenig Abstand nicht so recht. „Weil es nach zwei Spieltagen noch keinen Auswärtssieg gibt, denke ich, dass jeder Punkt, den wir auswärts holen, sehr wichtig sein kann.“ Und dies wäre er umso mehr, wenn in Spiel drei nun ein neuerlicher Heimsieg gelänge.

Stefan Koppmeier ist vor dem Baden-Württemberg-Duell optimistisch, nimmt sich und seine Mitspieler dafür aber in die Pflicht. Er sagt: „Wenn wir so weitermachen wie zuletzt, wird nach oben hin erstmal keine Grenze gesetzt sein – allerdings müssen wir weiter an unserer Leistung arbeiten.“ Ein negativer Ausreißer wie die erste Halbzeit in Hanau soll der Einzelfall bleiben. Willstätt sei ein starker Gegner, kaum zu vergleichen mit dem hinten angesiedelten Team desselben Clubs aus den vergangenen Jahren. Da braucht es für einen Sieg eine Maximalleistung. Dafür ist der Keeper mit seinem Team voll bei der Sache. „Wir sind heiß auf dieses Spiel“, sagt Stefan Koppmeier, der mit Großwallstadt schon einmal in Liga zwei aufstieg. „Wir haben in Willstätt kurz vor der Coronapause eine Niederlage gefangen, das hat weh getan.“ Wobei es nicht um Revanche geht, „wir sind jetzt in einer neuen Runde. Aber es ist ein enorm wichtiges Spiel für uns. Das ist ein Gegner, den wir schlagen wollen und den wir – wenn wir unser Ziel weiter verfolgen wollen – schlagen müssen.“ Klar wäre die angestrebte Qualifikation für die Zwischenrunde mit einem Sieg noch nicht geschafft, und sie wäre auch im Falle einer Niederlage nicht außer Reichweite. Dennoch ist allen bewusst, dass viel auf dem Spiel steht. Dafür lohnt es sich, alle Reserven zu mobilisieren.

Dabei macht Stefan Koppmeier keinen Hehl daraus, dass ihm die Zuschauer fehlen: „Unser Sport lebt von den Emotionen, ich besonders. Gerade bei uns in der Halle sind die Zuschauer eine Macht, da bekommt man über die Fans die zweite Luft.“ Es sei schön, wieder spielen zu können, Stefan Koppmeier kann die Trendwende bei den Coronazahlen trotzdem kaum erwarten. Weil es in allen Lebensbereichen wichtig ist, und ein wenig natürlich auch im Sport. „Wir müssen schauen, dass es zeitnah wieder möglich wird, wieder vor Zuschauern zu spielen.“ Und das nicht einmal allein des Sportlichen wegen, auch wenn das im Fokus steht. Aber Heimspielabende haben für viele Menschen auch eine soziale Komponente. Derzeit ist der Livestream die Alternative. Der Torwart sieht das positiv. „Das ist eine klasse Möglichkeit. Für unsere Fans ist es wichtig, dass sie samstags wieder die Beschäftigung haben, dass der HC Oppenweiler/Backnang spielt.“ Die Vereine geben sich durch die Bank viel Mühe mit den Übertragungen, das kommt an. Livestream-gucken ist in. Stefan Koppmeier sagt: „Wir fühlen uns mit den Leuten verbunden, wir bekommen regelmäßig Feedback. Und deshalb ist der Livestream für uns klasse, um Freunde, Familie und die Zuschauer doch irgendwie dabei zu haben.“

Am Samstag will er sie mit seinem Team wieder mit einem Heimsieg erfreuen, und selbst möchte er ebenfalls wieder Glanzlichter setzen, im gemeinsamen Torhüterteam mit Jürgen Müller. In den ersten beiden Spielen ergänzten sie sich gut, Müller war gegen Horkheim der gefeierte Held, Koppmeier gegen Hanau zur Stelle. Daran wollen sie anknüpfen. „Wir brauchen eine starke Abwehr, um ins Tempo zu kommen“, sagt Stefan Koppmeier. „Und wir brauchen Emotionen. Das ist, was den HCOB ausmacht. Wenn wir darüber kommen, sind wir für jeden Gegner schwer zu spielen. Und dann wird es vielleicht auch etwas mit dem erhofften großen Schritt in Richtung Zwischenrunde.

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