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Erneute Auswärtspleite für die HCOB-Handballer

| Männer 1

Die Handballer des HC Oppenweiler/Backnang kommen auswärts nicht auf Touren. Sie verloren beim TSB Horkheim mit 32:36. Damit verpassten sie die gute Gelegenheit, ihre Ausgangslage im Vorderfeld der Tabelle zu verbessern. Die Murrtaler liefen beim Drittliga-Nachbarschaftsduell in Durchgang eins sieben Toren Rückstand hinterher, schafften den Ausgleich – und gaben die Chance auf den Sieg dann in wenigen Minuten wieder aus der Hand.

Die Horkheimer verdienten sich den Sieg, weil sie immer wieder Führungen herauswarfen. Zweimal schien sich das Momentum im Spiel gegen sie zu wenden, beide Male fanden sie zurück in die Spur. Und die HCOB-Handballer? Mussten sich aus genau demselben Grund die Niederlagen als zurecht erlitten zuschreiben lassen. Zweimal waren sie drauf und dran, die Begegnung zu drehen, aber in beiden Phasen gaben sie das Heft des Handelns zu schnell wieder aus der Hand.

Aber der Reihe nach. Im ersten Spieldrittel legten beide Mannschaften keinen gesteigerten Wert auf Abwehrarbeit. Die HCOB-Verteidiger wiesen ein schlechtes Zweikampfverhalten auf und ließen sich von den Horkheimer Angreifern immer leicht überwinden. Die Torhüter Jürgen Müller und Stefan Koppmeier hatten einen schweren Stand und mussten den Ball regelmäßig aus dem eigenen Netz fischen. Auf der Gegenseite kamen auch die Murrtaler zu vielen Torgelegenheiten. Anfangs nutzen sie diese sehr effektiv, deshalb lagen sie in den ersten zehn Minuten gleichauf mit Horkheim. Dann scheiterten sie mehrmals am Horkheimer Torwart Julian Malek. Das führte dazu, dass die Hausherren ergebnistechnisch davonzogen. HCOB-Trainer Matthias Heineke griff bereits in einer frühen Phase der Begegnung zweimal zur Auszeitkarte. Die erste Zusammenkunft brachte noch wenig, denn der TSB zog anschließend von 11:8 auf 16:9 davon. Die zweite Auszeit unterdessen wirkte. Der HCOB ließ von der 18. Minute bis zur Pause nur noch ein weiteres Gegentor zu. Im Angriff agierte Tim Dahlhaus sehr treffsicher und führte den HCOB heran. Zur Pause war der Rückstand auf 15:17 geschmolzen, und hätten die Gäste in den letzten beiden Minuten – noch dazu in Überzahl – nicht drei Angriffe ohne Torerfolg absolviert, wäre sogar ein Unentschieden zur Pause möglich gewesen. Trotzdem: die Murrtaler waren am Drücker, und noch waren 30 Minuten auf der Uhr, um die Partie zu drehen.

Ärgerlich nur: Die Pause tat Horkheim besser als den HCOB-Handballern. In Durchgang zwei traute sich der TSB im Angriff wieder mehr zu. Die Hausherren beantworten das Anschlusstor von Tim Dahlhaus (18:19, 34. Minute) mit einem 6:2-Lauf. Vor allem der von Bundesligist Frisch Auf Göppingen mit einem Zweifachspielrecht ausgestattete Oskar Neudeck erzielte wichtige Tor für sein Team, das sich bis zur 40. Minute wieder Luft in Form eines Fünf-Tore-Vorsprungs verschafft hatte (25:20). Aus Sicht der HCOB-Handballer war damit fast der Zustand aus der 20. Minute erreicht: es musste wieder eine Aufholjagd her. Tatsächlich gelang es den Murrtalern in den folgenden Minuten auch, das Spielgeschehen zu bestimmen. Eine Umstellung auf ein Angriffsspiel mit zwei Kreisläufern führte zu mehr Torgelegenheiten, und tatsächlich gelangen Alexander Schmid und Tim Düren von der Linie in dieser Phase wichtige Tore. Daniel Schliedermann nutzte einen der wenigen Konter zum Anschlusstreffer, dann besorgte Timm Buck per Siebenmeter den ersten Ausgleich seit der vierten Spielminute. 27:27 (48. Minute). Zum zweiten Mal schien die Wende möglich.

Aber die Geschichte wiederholte sich. Horkheim hatte wieder eine Antwort parat. Das Team aus dem südlichsten Stadtteil von Heilbronn suchte nun ebenfalls seinen Kreisläufer, Rico Reichert, und fand ihn. Er erzielte zwei Tore, noch dazu in Unterzahl, am Ende waren das Schlüsselszenen. Die Horkheimer machten viel richtig – und den HCOB-Handballern flatterten in den Schlussminuten die Nerven. Mehrere technische Fehler zur Unzeit kamen den Hausherren entgegen. Kreisläufer Alexander Schmid schaffte in Unterzahl nochmal das Anschlusstor, aber Horkheim brachte den Ball schnell genug zur Anwurfzone, sodass ihn Janik Zerweck aus 20 Metern ins verwaiste HCOB-Tor werfen konnte. Das brachte dem TSB erneut Luft und setzte die Murrtaler unter Druck, dem diese nicht standhielten. Zwei Fehlwürfe später war die Begegnung entschieden. Der TSB bejubelte einen 32:36-Sieg, der HCOB hingegen ging zum dritten Mal in Folge auswärts als Verlierer vom Feld.

Stimmen zum Spiel

HCOB-Trainer Matthias Heineke: „Die erste Halbzeit war von den Angriffsreihen geprägt. Wir sind dann durch unsere vergebenen Abschlüsse ins Hintertreffen geraten, haben uns bis zur Pause aber wieder bis auf zwei Tore herangearbeitet und dabei noch ein Überzahlspiel ungenutzt gelassen. In der Mitte der zweiten Hälfte haben wir immer mehr die Kontrolle über das Spiel gewonnen, unser Spiel über die zwei Kreisläufer hat funktioniert. Als wir dann aber das Unentschieden erreicht haben, sind uns in kurzer Zeit mehrere Fehler unterlaufen.“

Rund ums Spiel

Von den Mannschaften aus der vorderen Tabellenhälfte ließen am Wochenende einige Federn. Der HCOB verpasste die Chance, sich hier in eine deutlich bessere Ausgangslage zu bringen, das taten dafür die Horkheimer. Beide Mannschaften sind mit 16:8 Zählern nun punktgleich.

An mangelnder Zuschauerunterstützung lag es nicht, die HCOB-Handballer wurden in Horkheim von über 100 mitreisenden Schlachtenbummlern unterstützt. Die sorgten gemeinsam mit den ebenfalls in Bestform agierten Horkheimer Fans für eine bemerkenswert positive Atmosphäre. In Horkheim werden sie, weil siegreich, noch eine Weile von einem wunderbaren Handballabend schwärmen.

Weil Martin Schmiedt verletzt ausfiel und Florian Frank aufgrund einer im Spiel gegen die SG Köndringen/Teningen angeschlagen ins Spiel ging, durfte Nachwuchsmann Julian Friz erstmals bei der Ersten mit. Zum Einsatz kam er (noch) nicht.

TSB Horkheim – HC Oppenweiler/Backnang 36:32

19. November 2022
20 Uhr
Stauwehrhalle Horkheim

TSB Horkheim:
Julian Malek, Benjamin von Petersdorff (Tor), Louis Mönch (4), Noa-Gabriel Alilovic, Rico Reichert (2), Janik Zerweck (6), Daniel Grosser (6/1), Nick Fröhlich (2), Martin Lübke (1), Noah Matusik (1), Alexander Mies, Oskar Neudeck (8), Johannes Rebmann (5), Niklas Matusik, Florian Uhl, Yannik Starz (1). – Trainer: Dragos Oprea.

HC Oppenweiler/Backnang:
Jürgen Müller, Stefan Koppmeier (Tor), Daniel Schliedermann (4), Tobias Gehrke (3), Timm Buck (2/2), Alexander Schmid (3), Ruben Sigle (1), Luis Villgrattner (3), Tim Dahlhaus (7), Jakub Strýc (3), Florian Frank (1), Eric Bühler (1), Lukas Rauh, Marc Godon, Tim Düren (4), Julian Friz (n.e.). – Trainer: Matthias Heineke.

Schiedsrichter:
Florian Becker (Gernsheim am Rhein) und Marco Nickel (Pfungstadt).

Zuschauer:
650.

Siebenmeter:
1/2 : 2/2 (Grosser scheitert an Müller).

Zeitstrafen:
6:6 Minuten (Grosser, Rebmann, Niklas Matusik – Gehrke, Sigle, Düren).

Spielverlauf:
5:4, 16:9, 17:15 – 25:20, 27:27, 32:30, 36:32.

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