Sprechen Sie mit uns

Ansprechpartner &
Kontakte

Gerold Hug
Spielgemeinschaftsleiter
HCOB Handball GmbH
gerold.hug@hcob.de
vorstand@hcob.de

Dirk Hail
Stv. Spielgemeinschaftsleiter
dirk.hail@hcob.de

Alexander Hornauer
Pressestelle, Spielbetrieb
alexander.hornauer@hcob.de

Markus Mandlik
HCOB Handball GmbH
markus.mandlik@hcob.de

Tobias Hahn
Aktive (Männer 2–4)
tobias.hahn@hcob.de

Mona Böhle
Aktive (Frauen 1–3)
mona.boehle@hcob.de

Thomas Bühler
Finanzen
thomas.buehler@hcob.de

Jonas Hock
Finanzen
jonas.hock@hcob.de

Jugendhandball
Julian Bäuerle
Claudio Petrusa
Simon Oehler
Martin Frase
Sebastian Merk
Dorothea Forch
jugendleitung@hcob.de

Mini-Handball
für Kinder von 4 bis 8
Beate Pichler-Schumm
minis@hcob.de

Sponsor werden!
marketingzirkel@hcob.de

Starke Abwehr und eine treffsichere Flügelzange

| Männer 1

Die Handballer des HC Oppenweiler/Backnang haben ihre Heimstärke eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Sie gewannen in der Aufstiegsrunde zur zweiten Handball-Bundesliga mit 31:25 gegen den TuS 04 Dansenberg. Sie sind auch nach dem fünften Spieltag Tabellenführer der Südgruppe – der Einzug in die Finalserie steht kurz bevor. Beim Erfolg gegen die Pfälzer überzeugten die Murrtaler durch eine starke Abwehr und eine beeindruckend treffsichere Flügelzange.

Das Heimspiel gegen Dansenberg wird präsentiert von

Der HCOB legte los wie die Feuerwehr. In der Abwehr überzeugten die Gastgeber durch vollen Einsatz, und Torwart Jürgen Müller war gleich auf Betriebstemperatur. Ein Ballgewinn folgte auf den anderen. Die Gastgeber schalteten schnell um, brannten ein Offensivfeuerwerk ab – und führten nach zehn Minuten mit 8:2. Die Gäste aus der Pfalz wurden erkennbar auf dem falschen Fuß erwischt. Sie fanden dann aber besser ins Spiel. Vor allem der halbrechte Rückraumspieler Robin Egelhof hatte Anteil daran, dass der HCOB seine Dominanz zeitweise verlor. Beim 9:8 war der Vorsprung fast aufgebraucht, nun hatten die Gäste Oberwasser. Allerdings legten die Murrtaler gerade zum rechten Zeitpunkt wieder den Schalter um. Timm Buck erzielte zwei wichtige Treffer, die Gastgeber verteidigten die Führung. Auch Marcel Lenz setzte sich mehrfach in Szene. Er verwandelte seine Kontergelegenheiten sicher und überzeugte auch von außen durch eine sehr gute Trefferquote. Kurz vor dem Seitenwechsel traf er zum 15:13.

Nach Wiederanpfiff glänzten die HCOB-Angreifer durch super Zuspiele auf Kreisläufer Jakub Strýc. Der bedankte sich mit einem lupenreiner Hattrick, erhöhte auf 18:13. Doch noch blieb Dansenberg ein unbequemer Gegner. Die Murrtaler ließen im Angriff einige Chancen zu viel aus, auch TuS-Keeper Kevin Klier hielt klasse. Nach 42 Minuten war Dansenberg wieder auf ein Tor heran. Doch wie so oft in diesem Spiel: immer, wenn es eng wurde, setzten die Gastgeber entschlossen nach. In diesem Fall war es wieder Marcel Lenz, der sich von einem vergebenen Strafwurf nicht entmutigen ließ und vom Flügel weiter klasse traf. Als Ruben Sigle in höchster Zeitspielnot zum 25:22 traf, schwand der Glaube der Gäste an die Wende. Außerdem wirkten die Gastgeber bei tropischen Temperaturen einen Tick fitter. Sie formierten eine solide Abwehr, gegen die Dansenberg in den letzten zehn Minuten nur noch drei Tore erzielte. Stattdessen ging es durch Gegenstöße in die andere Richtung. Der Vorsprung wuchs an, am Ende hieß es 31:25 – Heimsieg Nummer drei für den HCOB im dritten Heimspiel der Aufstiegsrunde.

Entscheidend für den neuerlichen Erfolg war die große Kampfkraft der Gastgeber. Sie stellten über weite Strecken der Begegnung eine aggressive und aufmerksame Abwehr. Außerdem konnten sie sich auf ihren Torwart Jürgen Müller verlassen, der ein gutes Dutzend erstklassiger Paraden zeigte. Im Angriff gelang es den HCOB-Handballern über weite Strecken, gute Chancen herauszuspielen. Vor allen die Flügelspieler Marcel Lenz und Philipp Maurer überzeugten durch ihre gute Wurfausbeute, was gegen einen erstklassigem Keeper wie Kevin Klier keine Selbstverständlichkeit ist. Mit 7:3 Punkten haben die Murrtaler schon jetzt eine beeindruckende Ausbeute in dieser hervorragend besetzten Aufstiegsserie eingespielt – und es deutet vieles darauf hin, dass der HCOB-Weg in die Finalserie führt.

Stimmen zum Spiel

Trainer Matthias Heineke: „Herzlichen Glückwunsch an meine Mannschaft. Die Knotenpunkte waren vor dem Spiel klar. Wir wussten, dass wir ins Tempospiel finden müssen. Das haben wir in den ersten zehn Minuten super umgesetzt und sind auch dank der Torhüterleistung auf 8:2 weg. Dann haben wir uns selbst ein bisschen aus dem Rhythmus gebracht. Es war wichtig, dass wir zur Halbzeit noch zwei Tore Plus hatten. Wir haben uns dann vorgenommen, gleich wieder Fahrt aufzunehmen. Tatsächlich haben wir das Heft gleich wieder an uns gerissen. Wir waren 60 Minuten in Führung, und deshalb war es auch ein verdienter Sieg. Ein besonders Lob haben sich unsere Außenspieler Marcel Lenz und Philipp Maurer verdient, die eine super Leistung hingelegt und uns den Weg geebnet haben.

Kreisläufer Jakub Strýc: „Wir haben ein Heimspiel mit einem guten Start ins Spiel erlebt. In der Abwehr waren wir sehr gut organisiert und die Torhüterleistung war super. Nach einer Viertelstunde sind wir ein wenig in ein Tief gekommen. Da hat Dansenberg seine Qualität gezeigt. Am Ende haben wir dominiert und es war ein verdienter Sieg.

Torwart Jürgen Müller: „Das war ein extrem wichtiges Heimspiel. Wir wussten um was es geht, wollten unbedingt die zwei Punkte daheim behalten. Wir haben eindrucksvoll bewiesen, dass wir den Kampf annehmen. Wir haben von Anfang an dominiert, über die Abwehr, und vorne haben wir sehr konzentriert unsere Chancen herausgespielt und auch die Tore gemacht.“

Rund ums Spiel

Der HCOB musste auf den verletzten Tim Düren verzichten. Philipp Schöbinger rückte für ihn in den Innenblock. Der Routinier zeigte eine klasse Leistung und krönte sie Sekunden vor dem Ende mit seinem Treffer zum Endstand von 31:25.

Zuschauer sind derzeit nicht zugelassen, und so werden die Spiele gestreamt. Moderator Josh Kochhann hatte dieses Mal einen ausgewiesen Fachmann an seiner Seite: Paul Herbinger, eine Größe des württembergischen Handballs, begleitete die Übertragung – und schon während der Partie gab es über die sozialen Netzwerke begeistertes Feedback für das wortgewaltige Duo.

Der HCOB gastiert am Donnerstag um 17 Uhr bei der HSG Krefeld Niederrhein. Nach drei Heimsiegen wollen die Murrtaler im Spitzenspiel – der Erste gastiert beim Zweiten – nun auch den ersten Auswärtserfolg.

HC Oppenweiler/Backnang – TuS 04 Dansenberg 31:25

9. Mai 2021
17 Uhr
Gemeindehalle Oppenweiler

HC Oppenweiler/Backnang:
Jürgen Müller, Stefan Koppmeier (n.e., Tor), Marcel Lenz (13/3), Timm Buck (3), Felix Raff, Ruben Sigle (2), Kevin Wolf (3), Philipp Schöbinger (1), Evgeni Prasolov, Jakub Strýc (4), Johannes Csauth (n.e.), Florian Frank (n.e.), Philipp Maurer (5), Eric Bühler, Lukas Rauh (n.e.). – Trainer: Matthias Heineke.

TuS 04 Dansenberg:
Nico Klein (n.e.), Henning Huber, Kevin Klier (Tor), Steffen Kiefer (1), Theodoros Megalooikonomou, Raphaël Guden, Felix Dettinger (4), Marco Holstein, Jan Claussen (1), Niklas Schwenzer (2/2), Luis Plymford Foege (3), Sebastian Bösing (2), Robin Egelhof (5), Nils Röller (5), Fabian Serwinski (1), Julius Rose (1). – Trainer: Steffen Ecker.

Schiedsrichter:
Lucas Hellbusch (Trebur) und Darnel Jansen (Geinsheim).

Siebenmeter:
3/5 : 2/3 (Lenz wirft an den Pfosten und scheitert an Klier – Serwinski scheitert an Müller).

Zeitstrafen:
10:12 Minuten (Maurer/zweimal, Schöbinger/zweimal, Sigle – Claussen/zweimal, Holstein/nach Disqualifikation, Foege, Bösing, Egelhof).

Disqualifikationen:
Holstein (18., Foul an Maurer).

Spielverlauf:
8:2, 9:8, 12:10, 15:13 – 18:14, 20:19, 26:22, 31:25.

weitere News

| Männer 1

Es war eine außergewöhnliche Handball-Saison für den HCOB. Eine, die in der regulären Drittliga-Saison gut begann, dann aber lange auf Eis…

mehr ...
| Männer 1

Es war ein würdiges Finale, am Ende setzte sich der VfL Eintracht Hagen verdient durch. Der HC Oppenweiler/Backnang musste sich dem…

mehr ...
| Männer 1

Der HCOB kämpft im großen Finale um den Aufstieg in die zweite Handball-Bundesliga. Zugleich ist es das letzte Spiel einer durch und durch…

mehr ...