Der HSC 2000 Coburg hat sich für die kommende Saison einen Platz unter den ersten fünf Mannschaften der zweiten Bundesliga vorgenommen. Nach Rang neun in der vergangenen Saison will der Verein aus Oberfranken, der im vergangenen Jahrzehnt bereits auf zwei Spielzeiten in Liga eins zurückblicken kann, nun wieder angreifen. Auf der Trainerposition herrscht Konstanz: Anel Mahmutefendic geht in seine dritte Saison mit dem Team aus der Vestestadt. Für Bundesligaverhältnisse hielt sich der personelle Umbruch in Grenzen. Die Abgänge des hochtalentierten Janis Pavels Valkovskis (zum Erstligisten TBV Lemgo Lippe) und von Torjäger Mikael Helmersson dürften dennoch schmerzen. Der zweitbeste Werfer der vergangenen Zweitligasaison wechselt zum TuS Ferndorf. Mit Sven Weßeling (vom Ligarivalen TuS N-Lübbecke) und dem Griechen Savvas Savvas (von Olympiakos SFP, zuvor unter anderem in Minden, Großwallstadt und Hamm) kamen dafür zwei sehr erfahrene Rückraumspieler hinzu. Und mit Petros Boukovinas steht zwischen den Pfosten ein Torhüter, der bereits in der vergangenen Zweitligarunde zu den Besten seines Fachs zählte. In der Vorbereitung maß sich Coburg fast ausnahmslos mit deutschen und europäischen Topteams. Coach Anel Mahmutefendic konnte zwar keine Erfolgserlebnisse in Form von Siegen bejubeln, dafür aber einen großen Erfahrungsgewinn für sein Team verbuchen.
Coburg hat die Top Fünf im Visier
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