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Emotionaler Abschied von drei prägenden Akteuren

| Männer 1

Es wird mit ziemlicher Sicherheit ein emotionaler Abend. Wenn die Handballer des HC Oppenweiler/Backnang am Samstag (20 Uhr) zum Saisonabschluss gegen den HC Erlangen II antreten, dann stehen die Spieler im Fokus, die zum (vorerst) letzten Mal für die Murrtaler spielen: Marcel Lenz, Kevin Wolf und Felix Raff – allesamt Akteure, die über einen langen Zeitraum hinweg eine feste Größe im Drittligateam waren.

In Punkto Abschlusstabelle herrscht vor dem sechsten und damit letzten Spiel im Ligapokal Planungssicherheit. Der HC Erlangen II hat alle Spiele gewonnen und ist Gruppensieger. Zuletzt fegte die Mannschaft aus dem Fränkischen den TuS Fürstenfeldbruck aus der Halle. Bemerkenswert dabei: der Halbzeitstand von 21:9. Die Brucker indes dürften es verkraften, sie standen als Zweiter fest – und weil Erlangen als Bundesligareserve nicht im DHB-Pokal starten darf, hatten sie das Ticket für den nationalen Pokalwettbewerb schon vor diesem Match in der Tasche. Der HCOB läuft als Dritter über die Ziellinie, zuletzt immerhin mit dem guten Gefühl, sich doppelter Derbysieger nennen zu dürfen. Beim TSB Horkheim macht sich angesichts einer Bilanz von 0:10 Punkten Frust breit.

Für den HCOB ist es sportlich reizvoll, zum Abschluss gegen die erfolgreichste Mannschaft des Wettbewerbs zu spielen. Wobei sich angesichts der konstant guten Ergebnisse der Erlanger – nicht nur im Ligapokal, sondern als Staffelsieger der Gruppe E zuvor auch in der Hauptrunde – die Frage stellt: sind die Franken derzeit überhaupt irgendwie zu bremsen? HCOB-Trainer Matthias Heineke findet das nicht, „und das wollen wir am Samstag auch zeigen.“ Schwer sei die Aufgabe auf jeden Fall, der HCOB tapste in Erlangen selbst im Dunkeln, aber mit einer Topleistung bestehe sehr wohl eine Chance auf einen finalen Heimsieg. Konkret kann das bedeuten: „Wir müssen im Angriff geduldig sein und viele Tore werfen. Und wir dürfen nur wenig leichte Fehler machen, um ihre Konter zu kontrollieren.“ Die größte Motivation sei die Tatsache, „dass es das letzte Spiel für einige tolle Spieler ist, die über Jahre hinweg mitverantwortlich für unsere Entwicklung waren. Alle wollen diese Spieler mit einem guten und erfolgreichen Spiel verabschieden“, sagt Matthias Heineke.

Und das sind die Akteure, die am Wochenende a. zum letzten Mal die Handballschuhe schnüren, b. zum letzten Mal für den HCOB spielen und c. vorläufig zum letzten Mal in der Gemeindehalle auflaufen:

Marcel Lenz, der Aufhörer. 16 Tore gegen seinen Ex-Verein TSB Horkheim. Marcel Lenz unterstrich am vergangenen Wochenende einmal mehr, was ohnehin jeder Handballinteressierte weiß: dass er ein herausragender Außenspieler in der Dritten Liga ist. Er erzielte in vier Jahren 620 Treffer für den HCOB, und um das in einen sporthistorischen Kontext zu bringen, er ist damit ein Top-Ten-Torschütze der Vereinsgeschichte. Marcel Lenz geht auf Weltreise und wird auch nicht mehr aufs Handballfeld zurückkehren.

Kevin Wolf, der Rückkehrer. Fünfeinhalb Jahre für den HCOB im Einsatz (136 Spiele, 453 Tore), eine tragende Säule, Lenker und Denker im Rückraum. Kevin Wolf hat die Entwicklung des HCOB vom Abstiegskandidaten zu einem etablierten und nach vorne orientiertem Team der Dritten Liga nicht nur mitgemacht, sondern mitgestaltet. Auch in dieser Saison lief er im neuen Jahr wiederholt zur Bestform auf. Sein Abschied schmerzt, auch menschlich. Handball spielt er weiter, er kehrt zum SV Salamander Kornwestheim zurück.

Felix Raff, der Pausierer. 2017 kam er zum HCOB, gerade am Übergang von der Jugend zu den Aktiven. Er ist fest im Team verankert, beliebt bei Mitspielern und Zuschauern, brachte es auf 90 Einsätze und 204 Tore, zuletzt erzielte er mit dem Siegtor beim Derbysieg in Horkheim ein ganz besonders bedeutsames. Seit geraumer Zeit studiert er in München, zeitwiese ließ es sich – Stichwort: Online-Vorlesung – mit dem Handball beim HCOB zeitlich und organisatorisch verbinden. Auf Dauer ist es zu weit. Ob er woanders spielen will, ist ungewiss; gut denkbar ist, dass er eine Pause einlegt. Und wenn man genau hinhört, dann glaubt man wahrzunehmen: irgendwann will er wieder ins grüne Trikot zurückkehren. Zuletzt musste Felix Raff zwei Spiele aussetzen, am Samstag ist er gegen Erlangen noch einmal dabei.

Rund ums Spiel

Der HCOB hat einen vierten Abgang, allerdings schon seit ein paar Wochen: Isaiah Klein. Der wechselte kurzfristig zur TSG Söflingen, wollte dort beim Projekt Nichtabstieg mitwirken, doch bis die Sperrzeit (zwei Monate) abgelaufen waren, waren die Ulmer schon abgestiegen. Am vergangenen Wochenende wirkte Isaiah Klein im Auswärtsspiel bei TUSEM Essen II mit, prompt gab es einen Sieg. Gerne hätte man ihn beim HCOB vor großem Auditorium verabschiedet, aber am Samstag geht es nicht, er hat ein Match mit seinem neuen Club.

Wer sich vorab ein Ticket kaufen will, kann das unter www.hcob.de/tickets tun.  Die Begegnung aus der Gemeindehalle wird live auf Sportdeutschland.TV übertragen. Wer zuschauen möchte, benötigt einen Account und ein Ticket zum Preis von 4,50 Euro.

Sechs Hauptrunden-Ligarivalen des HCOB mussten in die Abstiegsrunde, mittlerweile sind erste Entscheidungen gefallen. Die bedeuten vor allem für den Großraum Ulm einen handballerischen Kahlschlag. Die Lokalrivalen VfL Günzburg, TSV Blaustein und TSG Söflingen eint die mathematische Erkenntnis, als Absteiger festzustehen. Besser sieht es für die Teams aus dem Landkreis Esslingen aus. Der TSV Neuhausen/Filder braucht nur noch einen Punkt, dann ist er durch. Der TV Plochingen hat nach dem Heimsieg gegen den TV Kirchzell gute Karten. Noch besser sind die Aussichten in derselben Staffel für den TV 08 Willstätt. Der Club aus dem Südbadischen hat bisher alle Spiele der Abstiegsrunde gewonnen, zuletzt gegen den bereits abgestiegenen TV Germania Großsachsen. Der zukünftige HCOB-Handballer Daniel Schliedermann trug mit 13 Treffern maßgeblich dazu bei.

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