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Zu viele Fehlwürfe für Spannung bis zum Ende

| Männer 1

Sieben Tore Unterschied waren des guten zu viel. Fakt aber ist auch: Die Handballer des HC Oppenweiler/Backnang unterlagen der SG Leutershausen am Samstagabend zurecht. Sie fanden beim 29:36 in der Abwehr über 60 Minuten nicht zur erforderlichen Stabilität, um beim badischen Traditionsverein und Topteam bestehen zu können. Außerdem machten sich die Murrtaler mit einer Vielzahl an vergebenen Torgelegenheiten das Leben schwer.

Die SG Leutershausen verdiente sich den Sieg durch eine sehr gute Leistung. Die Gastgeber waren gleich zu Beginn der Partie voll da. Die Mannschaft von Trainer Marc Nagel wirkte entschlossener. HCOB-Torwart Stefan Koppmeier war mehrmals mit Glanzparaden zur Stelle, dennoch wuchs der Rückstand an. Auch, weil die Abwehr gegen Aktionen von Leutershausens Rückraumspieler Kevin Bitz nicht die richtigen Mittel zum Einsatz brachte. Hinzu kam ein klares Offensivproblem bei den Gästen. Sie kamen zwar zu guten und freien Wurfchancen, aber die Trefferquote war schlecht, auch bei hundertprozentigen Gelegenheiten. Immer wieder hatte SGL-Keeper Sebastian Ullrich seine Hände im Spiel. Nach 22 Minuten führten die Gastgeber mit 13:8.

Immerhin bestimmte der HCOB in den Minuten bis zur Pause das Geschehen. Marc Godon hatte gute Momente, auch übers Tempospiel kamen die Murrtaler nun zu Toren. Philipp Maurer traf über die rechte Außenbahn, Martin Schmiedt über die linke. Kurz vor dem Seitenwechsel waren die Gäste wieder dran. Obwohl Timm Buck Sekunden vor dem Seitenwechsel einen Siebenmeter vergab – und damit die Chance aufs Anschlusstor – hatten die letzten Momente des ersten Durchgangs berechtigte Hoffnung bei den Gästen ausgelöst.

Nach dem Seitenwechsel machten die Gäste weiter Druck. Daniel Schliedermann setzte sich wiederholt gut in Szene, der Rückraumspieler erzielte sechs Tore. Der HCOB kam auf ein Tor heran. Leutershausen profitierte jedoch von zwei Strafzeit-Entscheidungen. Die cleveren Hausherren nutzten die Überzahl, um sich wieder Luft zu verschaffen. Dann wiederholte sich das Spielchen: Der HCOB arbeitete sich, wieder vollzählig, ein weiteres Mal heran (22:23), schaffte aber den psychologisch wichtigen Ausgleichstreffer nicht. Im Gegenteil: Eine Fehlabgabe kam zur Unzeit, und in den Minuten darauf setzte sich das Leiden der ersten Halbzeit fort, die unzureichende Chancenverwertung.

Leutershausen bekam die Partie wieder in den Griff. Die Mannschaft von Ex-Nationalspieler Marc Nagel warf vier Tore Vorsprung heraus und verwaltete diese nun zunehmend sicherer. Torwart Sebastian Ullrich blieb seiner Linie treu, immer wieder hielt er auch einen vermeintlich Unhaltbaren. Die Gäste probierten es mit einem siebten Feldspieler, erspielten sich damit auch Tore. Aber um wirklich nähere herankommen zu können, hätte außerdem die Abwehr zu mehr Stabilität finden müssen. Wirklich gute Phasen hatten dort aber Seltenheitswert.

In letzter Instanz bedeutete das: Leutershausen brachte seinen Vorsprung souverän ins Ziel. Sieben Tore Differenz (29:36) waren ein bisschen zu viel, letztlich kam es darauf aber nicht an. Entscheidender war: Die Murrtaler hatten zwei-, dreimal die Chance, die Partie wieder offen zu gestalten, aber sie schafften es schlussendlich jedes Mal nicht, entschlossen nachzusetzen.

Stimmen zum Spiel

HCOB-Trainer Matthias Heineke: „Leutershausen hat eine Topleistung gezeigt, wir aber haben in der Abwehr von Beginn an keinen Zugriff gefunden. Aus unserem Tempospiel haben wir einiges Positives gemacht, allerdings hatten wir über das gesamte Spiel zu viele Fehlwürfe. Dadurch haben wir es nicht geschafft, die Begegnung offener zu gestalten und in eine spannende Schlussphase zu kommen.“

SGL-Trainer Marc Nagel: „Wir haben es in den ersten 20 Minuten sehr gut gemacht. Danach hat man gesehen: Wenn man nur ein bisschen nachlässt, wird man vom HC Oppenweiler/Backnang überrollt. Zum Glück hatten wir in dieser Phase einen kleinen Puffer. In der zweiten Halbzeit hatten wir dann die Cleverness, einen Vorsprung herauszuwerfen und dann auch ins Ziel zu bringen.“

Rund ums Spiel

Zwei Siege, zwei Niederlagen, zufrieden ist man beim HCOB mit dem Start nicht. Vor allem deshalb, weil mit dem Spiel gegen den TuS Fürstenfeldbruck und jenem gegen die SG Leutershausen gleich zwei Spiele gegen Topteams verloren gingen. Zumindest eines hätten die Murrtaler gern gewonnen. So stehen 4:4 Punkte zu Buche – und über eine Ausbeute von 6:2 Zählern freuen sich seit Samstagabend nun die Handballer aus Leutershausen.

Pech für HCOB-Handballer Tim Dahlhaus. Er mischte nur anfangs mit, dann musste er mit einer Fußverletzung auf der Bank Platz nehmen.

Der HC Oppenweiler/Backnang erwartet am kommenden Samstag den TSV Neuhausen/Filder. In der Woche darauf geht es zum VfL Pfullingen.

SG Leutershausen – HC Oppenweiler/Backnang 36:29

24. September 2022
19.30 Uhr
Heinrich-Beck-Halle Leutershausen

SG Leutershausen:
Alexander Hübe (n.e.), Sebastian Ullrich (Tor), Sven Schreiber (2), Arne Ruf (n.e.), Yessine Meddeb (5), Lucas Bauer (6), Yannick Stippe, Lars Röller (3), Timo Götz (3), Max Schmitt, Jonathan Scholz, Robin Haller, Kevin Bitz (8), Philipp Ulrich (1), Gianluca Pauli (8/5). – Trainer: Marc Nagel.

HC Oppenweiler/Backnang:
Jürgen Müller, Stefan Koppmeier (Tor), Daniel Schliedermann (6), Tobias Gehrke (2), Timm Buck (2), Alexander Schmid (2), Ruben Sigle (4), Tim Dahlhaus, Martin Schmiedt (4), Florian Frank (n.e.), Philipp Maurer (3), Eric Bühler (n.e.), Lukas Rauh, Marc Godon (2), Tim Düren (4). – Trainer: Matthias Heineke.

Schiedsrichter:
Markus Fähnle (Königsbronn) und Jörg Schulle (Oberkochen).

Zuschauer:
500.

Siebenmeter:
5/5 : 0/1 (Buck scheitert an Ullrich).

Zeitstrafen:
6:6 Minuten (Schreiber/zweimal, Röller – Schliedermann, Sigle, Düren).

Spielverlauf:
4:1, 13:8, 16:14 – 21:18, 23:22, 29:23, 36:29.

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