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Ein ganz wichtiger Dominostein soll fallen

| Männer 1

Die Handballer des HC Oppenweiler/Backnang treten am Samstag (16 Uhr) im letzten Auswärtsspiel dieser Drittligasaison beim HC Erlangen II an. Die Partie in der Karl-Heinz-Hiersemann-Halle hat große Relevanz. Der HCOB muss beide Punkten aus Mittelfranken entführen, um in der Woche darauf ein „Endspiel“ gegen die Wölfe Würzburg ums Ticket für die Aufstiegsrunde zur Zweiten Bundesliga zu haben.

Gewinnen die Murrtaler in Erlangen, steht ihnen am Samstag darauf ein direktes Duell mit Zweitligaabsteiger Würzburg um den zweiten Startplatz in der Aufstiegsrunde bevor. Mit einem Erfolg gegen den direkten Konkurrenten könnten die Murrtaler dann um den Aufstieg in die zweite Bundesliga spielen. In der ersten Runde dieser Serie würde es am 30. Mai und am 2. Juni gegen den TuS Ferndorf gehen, den bereits feststehenden Sieger der Süd-West-Staffel.

Es sind spannende Aussichten, die verheißungsvolle Begegnungen für das HCOB-Team versprechen. Wie beim Domino gilt nach dem kurzen Break mit einem spielfreien Wochenende nun: Der erste Stein muss fallen, der in Erlangen. Trainer Daniel Brack ist voller Motivation, „wir wollen dieses Finale gegen Würzburg.“ Im Kopf hat er aber derzeit nur die Aufgabe in Erlangen. Für ihn gilt die Maxime, dass wir „von Spiel zu Spiel schauen. So haben wir es von Anfang an gehalten.“ Und so hält er es auch im heißen Endspurt der Saison. Keine Gedanken an die Wölfe, vorerst.

Im Hinspiel siegte der HCOB gegen die Erlanger Bundesligareserve, die damals mit fünf Siegen in Serie angereist war. Vor dem Rückspiel haben die Erlanger nun zweimal verloren. Leichter macht dass die Aufgabe nicht, die Heimmannschaft will sich zuhause kaum mit einer Niederlage verabschieden. „In Erlangen ist es immer ein bisschen schwierig“, findet Daniel Brack und hat im Hinterkopf, „dass man nie genau weiß, was auf einen zukommt. Das macht die Vorbereitung recht schwer.“ Keinen Zweifel lässt er daran, „dass wir unsere Stärken aufs Parkett bringen wollen. Und dann muss es unser Anspruch sein, in Erlangen erfolgreich zu sein und das Spiel für uns zu entscheiden.“

Für die Murrtaler spricht die aufsteigende Formkurve. Im Rems-Murr-Duell gegen den VfL Waiblingen zeigte sich der HCOB gut von der Niederlage beim TSB Horkheim erholt. Vor allem in der zweiten Halbzeit war das Nachbarschaftsduell eine klare Angelegenheit. „Da haben wir gezeigt, was in der Mannschaft steckt“, findet Trainer Daniel Brack. Sein Team überrollte den VfL zeitweise. „Wenn wir einen Lauf bekommen, dann sind wir für jede Mannschaft schwer zu schlagen“, sagt der Coach und ergänzt, dass das auch für das Spiel in Erlangen gilt. Seine Hoffnung lautet, „dass wir solche Phasen intensivieren und über einen längeren Zeitraum aufrechterhalten können.“

Den Grundstein für den Erfolg wollen die HCOB-Handballer in der Abwehr legen. Vielversprechend ist dabei, dass Torwart Jürgen Müller gegen den VfL Waiblingen zuletzt eine gute Leistung zeigte und zum Rückhalt seines Teams wurde. Gemeinsam mit seinem Torwartkollegen Levin Stasch will er seinem Team auch in Erlangen die Ballgewinne beschaffen, die ein effektives Umschaltspiel und „einfache“ Tore durch den Gegenstoß ermöglichen. Die personellen Voraussetzungen für die Partie stehen gut, denn der HCOB kann in bester Besetzung antreten.

Rund ums Spiel

HCOB-Handballer Elias Newel war am spielfreien Wochenende mit der Juniorennationalmannschaft auf Länderspielreise in Ungarn. Dabei gab es im ersten Aufeinandertreffen mit den Gastgebern einen 32:29-Sieg für die Mannschaft um Bundestrainer Martin Heuberger. Elias Newel war mit sechs Toren bester Werfer der deutschen Auswahl. Im zweiten Duell mit den Ungarn unterlag die DHB-Auswahl knapp mit 26:27, der HCOB-Rückraumspieler erzielte zwei Tore. Der Handballer, der auch mit einem Zweifachspielrecht für den Bundesligisten Frisch Auf Göppingen ausgestattet ist, empfahl sich mit seinen guten Leistungen für die U20-Europameisterschaft, die im Juli in Slowenien stattfindet.

Die HSG Konstanz steht als Staffelsieger fest, der VfL Waiblingen und die TGS Pforzheim sind abgestiegen. All das ist amtlich. Offen ist neben der Frage, welche Mannschaft außer Konstanz sich für die Aufstiegsrunde qualifiziert, auch die nach dem dritten Absteiger. Dabei kommt es in der Balinger Sparkassen-Arena zum direkten Duell zwischen dem HBW II und HT München. Die Gastgeber können mit einem Sieg alles klar machen, andernfalls müssten sie in der Woche darauf in Waiblingen siegen.

Eventuell bietet sich den Drittletzten aus allen vier Drittligastaffeln die Chance, durch ein erfolgreiches Abschneiden in einer Abstiegsrunde doch in der Liga zu verbleiben. Eine solche könnte zustande kommen, wenn der HSV Hamburg keine Lizenz für die Bundesliga bekommt. Derzeit hat sie ihm die HBL nicht zuerkannt, allerdings liegt die Angelegenheit vor einem Schiedsgericht. Bleibt es beim Entzug, würde zunächst der TuS Vinnhorst profitieren, der in Liga zwei verbleibt – und in der Dritten Liga wäre ebenfalls noch ein Plätzchen frei.

Die Begegnung aus der Erlanger Karl-Heinz-Hiersemann-Halle wird auf Sportdeutschland.TV live übertragen.

Über den Gegner

Die zweite Mannschaft des HC Erlangen spielt seit vielen Jahren in der Dritten Liga und hat in der Saison 2021/2022 sogar die Meisterschaft in der Staffel E gewonnen. In der vergangenen Runde sprang in der Ost-Staffel ein dritter Rang heraus. Zur laufenden Runde wurde das Team aus der Universitätsstadt in Mittelfranken in die Südstaffel eingruppiert. Dieser gehört der HCE II bereits in der Vergangenheit mehrmals an, dabei kam es auch zu einigen Duellen mit dem HCOB. Vor dieser Saison gab es im Erlanger Team zahlreiche personelle Veränderungen. Die Mannschaft etablierte sich im Tabellenmittelfeld und belegt mit 24:32 Punkten derzeit den elften Rang. Rückraumspieler Patrik Längst ist mit 160 Treffern der erfolgreichste Werfer der Mannschaft. Johannes Sellin, seit Beginn dieser Runde Trainer des Drittligateams, wurde vor einigen Wochen zum Coach des Bundesligateams des HC Erlangen befördert.

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